VfR Neuburg – TSV Möttingen 2:2 (1:2)

Und wieder nur ein Unentschieden gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner. Dabei begann der VfR mit besten Chancen. Alexander Müller in der 15. Min. und Fabian Scharbatke in der 20. Min. hatten beste Chancen zur Führung für den heimischen VfR, doch beide trafen das Tor nicht. In der 34. Min. dann die kalte Dusche. Simon Kerscher tankte sich rechts durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Thomas Wittke verwandelte den folgenden Freistoß aus halbrechter Position direkt zum 0:1. Es kam noch schlimmer. In der 43. Min. konnte sich erneut Simon Kerscher durch die Neuburger Abwehr spielen und mit einem satten Schuß das 0:2 markieren. Nun sah es nach einer weiteren Heimniederlage für die junge VfR Truppe aus. So schnell gab die Mannschaft jedoch nicht auf und in der 45. Min. keimte wieder Hoffnung auf, als Stefan Klink mit einem Schuss aus ca. 16 m das 1:2 für die Neuburger erzielen konnte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Deutliche Worte musste der Trainer Christian Krzyzanowski gefunden haben, denn der VfR kam wie ausgewechselt aus der Kabine. Angriff auf Angriff folgte auf das Tor der Gäste. Fabian Scharbatke und wieder Alexander Müller sowie Ray Bishop versuchten sich mit Schüssen auf das Gästetor, doch der Erfolg blieb zunächst aus. In der 65. Min. war es dann soweit – Ray Bishop bekam den Ball auf den Fuss und hämmerte ihn aus ca. 18 m zum verdienten 2:2 ins Tor. Nun wurde es ein offener Schlagabtausch. Die Neuburger versuchten den Siegtreffer zu erzielen und die Gäste blieben mit Kontern immer gefährlich und hätten in der 80. Min. beinahe durch Thomas Wittke das erneute Führungstor erzielt. Doch sein Schuss prallte zum Glück an den Pfosten. In den Schlussminuten erspielte sich der VfR noch mehrere hochkarätige Chancen, die jedoch leider nicht den Weg ins Tor fanden. So endete die Partie am Ende mit einem Unentschieden.

Im Moment durchläuft unsere junge Mannschaft die erste grosse Bewährungsprobe in der Saison. Dabei geht es darum ruhig zu bleiben, den Kopf frei zu bekommen und von Spiel zu Spiel weiterzudenken. Weiterhin effektiv und konzentriert trainieren, um die alte Durchschlagskraft vor dem Tor wiederzufinden.

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