VfR Neuburg – TSV Rain 4:4 (1:3) – E2 Meisterschaft 2017 im letzten Saisonspiel

Der aktuelle vorzeitige Meister in seiner E2-Gruppe 2016/17 ist zwar gegen den TSV Rain nicht über ein 4:4-Unentschieden hinausgekommen, kann sich aber dennoch freuen, einen Last-Minute-Punkt gegen die Rainer eingefahren zu haben. Der VfR musste im Spiel gegen den TSV Rain krankheitsbedingt auf drei Spieler verzichten. Dies schien die junge VfR Mannschaft verunsichert zu haben, agierte man doch den Großteil der ersten Halbzeit passiv und wenig spielfreudig.

Von Beginn an entwickelte sich so eine muntere Partie, in der beide den Weg nach vorne suchten. Die erste Gelegenheit hatten die Gastgeber – Tarik Purisevic scheiterte jedoch nach Ablage von Max Haftel am TSV-Keeper. Nach knapp 5 Minuten ging der TSV in Führung. In der Folge vergaben für den VfR Lorent Rexhepi und Max Haftel beste Chancen und scheiterten aus kurzer Distanz am TSV- Keeper. In der 21. Spielminute ein unglücklicher Ballverlust im Mittelfeld des VfR. Im Gegenzug erzielte der TSV durch einen Konter das 0:2.

Die Szene wirkte wie ein kleiner Weckruf für die Lilaweissen – die Jungs von Adil Purisevic und Elvis Göksin machten wieder mehr Druck und der Torwart des TSV konnte sich mehrfach auszeichnen. So parierte dieser gegen Max Haftel, Florian Frölich und Adriano Markati.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurden die Beine der Gastgeber etwas müde und so häuften sich die Konter-Chancen für den TSV Rain. So erzielte aus spitzem Winkel der TSV-Stürmer mit einem trockenen Schuss ins rechte Toreck das 0:3. In der Schlussphase der ersten Halbzeit zog der VfR noch einmal das Tempo an. Erst prüfte der eingewechselte Aron Muriqi den guten Torwart im TSV Tor per Kopf, dann war es Lorent Rexhepi, der nach einem Querpass von Andonit Shabani auf 1:3 vor der Pause verkürzte.

Nach dem Seitenwechsel ging es intensiv weiter. Die Hausherren spielten jetzt alles oder nichts und zeigten eine deutliche Feldüberlegenheit. Max Haftel versuchte es aus 20 Metern, doch sein Schuss segelte nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Für den TSV versuchte es ebenfalls ein Stürmer aus der Distanz, doch der Ball ging deutlich rechts vorbei.

Nach knapp 30 Spielminuten war das Spiel des VfR dann schneller, besser und zielstrebiger. Erst hatten die VfRler in einer Minute zwei Gelegenheiten durch Tarik Purisevic und Sohail Bayat, danach traf Florian Fröhlich nach der zweiten Ecke per Distanzschuss die Latte. Nur eine Minute später verkürzte Lorent Rexhepi zum 2:3. Nach einer schönen Kombination rechts im Sechzehner traf Sohail Bayat zum Ausgleich. Die nächste Großchance für den VfR durch Adriano Markati landete erneut an der Latte.

Der TSV nutzte einen Abwehrpatzer der VfRler zur erneuten Führung zum 3:4. Es ging schlag auf schlag, beider Keeper hatten Volle Hände zu tun in der Schlussphase. Der VfR-Keeper Lennart Schumacher mit einem langem Abschlag, fand die Mitspieler über drei Stationen kombinierten und eien entscheidenden Pass fand Adriano Markati, dass er ohne große Mühe mit einem Vollspannschuss aus 18. Meter zum erneutem Ausgleich für den VfR zum 4:4. Fast hätte Adriano Markati nach einem Eckball erneut zugeschlagen, doch der VfR-Stürmer scheiterte am starken TSV- Keeper. Der fünfte Treffer wollte aber doch nicht fallen für die VfRler: Den letzte Schuss vergibt Max Haftel in dieser Saison über die Torlatte zum Endstand.

Fazit: Nach einem 0:3 Rückstand reichte es dann noch am Ende zum 4:4 und zwei Alu Treffern. Viele gute Chancen blieben auf Seiten des VfR gegen einen starken Gegner aus Rain liegen. Am Ende der Saison kann man jedoch hoch zufrieden sein. Über die gesamte Spielzeit zeigte die Mannschaft harte Arbeit mit sehr guter Trainingsbeteiligung, Disziplin und Zielstrebigkeit.

Die Trainer Adil Purisevic und Elvis Göksin, Eltern und Jugendleiter können sehr stolz auf diese Mannschaft sein. Insgesamt stehen in den letzten Spielzeiten vier Meisterschaften hintereinander zu Buche. Dabei verlor man kaum ein Spiel, gewann zwei Pokalturniere und scheiterte meist oft erst in Halbfinalpartien.

Der Kader vom Sonntag: Lennart Schumacher, Andonit Shabani, Raphael Göksin, Florian Fröhlich, Aron Muriqi, Max Haftel, Adriano Markati, Sohail Bayat, Tarik Purisevic.

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